Gekeler: Loyal dienen – Diskriminierendes Arbeitsrecht bei Caritas, Diakonie und Co.

Alibri, 2013
319 Seiten, kartoniert, Euro 22.-
Best.Nr. 691 170

Von allen kirchlichen Privilegien ist das sog. Kirchliche Arbeitsrecht, das Millionen von Menschen von Anstellungen als Ärztin, Altenpfleger, Hausmeister oder Verwaltungsangestellte ausschließt, wohl das größte Ärgernis. Dass in Sozialeinrichtungen, sobald sie in kirchlicher Trägerschaft sind, diverse Grundrechte für die Beschäftigten nicht mehr gelten, ist ein andauernder Skandal.
Corinna Gekeler hat im Zuge der Kampagne Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) untersucht, wer von derlei Diskriminierung alles betroffen ist und wie weit die Eingriffe ins Privatleben reichen. Ihre nun in einer stark erweiterten Fassung als Buch erschienene Studie gliedert sich in drei Teile.

Das Buch erhalten Sie u.a. über denkladen.de – Bücher fürs Diesseits

Mehr Bonhoeffer wagen!

Vom Ende der Unschuld: Die Bonhoeffer-Oper auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg 2013

Von Ahmed Shah

„Vielleicht mag jemand Dietrich Bonhoeffer in 50 Jahren ins Zentrum einer Oper stellen. Aber der Dietrich Bonhoeffer, dem wir in unserer Beschäftigung mit ihm begegnet sind, der weigert sich, auf eine Bühne zu kommen…“ David Gravenhorst, Librettist.

Eine Oper über Bonhoeffer ohne Bonhoeffer – geht das? In Kerstin Harms Produktion Vom Ende der Unschuld, eine „Oper in fünf Bildern nach Motiven aus dem Leben und Denken des deutschen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, 1906 -1945“, die im Auftrag von und im Rahmen des Kirchentags in Hamburg uraufgeführt wurde, taucht der historisch-biographische oder real-life-Bonhoeffer gar nicht auf. Und das Werk leidet deutlich darunter. Stattdessen wird uns eine Parabel angeboten, die uns laut ihrem Librettisten ermöglichen soll, „die Grenzen des historischen Geschehens hinter uns zu lassen“, um eine Geschichte zu erfahren, „die ohne Wissen um Dietrich Bonhoeffer und das Geschehen in Deutschland verstanden werden kann“.  Weiterlesen

Voll Wut, voll Trauer, voll Freude …

Erklärung zur Blockupy-Demonstration am 01.06. 2013 in Frankfurt

Am Samstag haben wir, Christ_innen verschiedenen Alters, verschiedener Konfessionen, organisiert und unorganisiert, uns an der Demonstration gegen das europäische Krisenregime in Frankfurt beteiligt.
Wir wollten unsere Ablehnung einer Politik deutlich machen, die in vielen europäischen Ländern Menschen in Arbeitslosigkeit treibt, sie zu Obdachlosen werden lässt, ihnen die Möglichkeit zu medizinischer Versorgung nimmt und Bildungssysteme zerstört.
Wir wollten gegen eine Politik demonstrieren, die Menschen weltweit zu unfreiwilligen Nomaden werden lässt, die auf ihren Wegen in eine vermeintlich bessere Welt in Wüsten verdursten und in Meeren ertrinken.
Wir wollten gegen die kapitalistische Weltordnung demonstrieren, die weltweit von Kriegen, von Umweltzerstörung, von Menschenrechtsverletzungen profitiert. Und wir wollten in Frankfurt deutlich machen, dass die strukturellen Unrechtsverhältnisse auch sichtbar gemacht werden können: zum Beispiel an der Europäischen Zentralbank.
Wir befanden uns in der Demonstration am Anfang, im antikapitalistischen Block und direkt dahinter. Aber unsere Erfahrungen waren überall die gleichen. Weiterlesen

RLS auf dem DEKT: Fotoimpressionen

Freundliche Standbetreung

Freundliche Standbetreung

Natürlich hat Vera Rüttimann auch unsere eigene Arbeit mit der Kamera eingefangen. Nachfolgend finden Sie Impressionen vom Stand der RLS und von den verschiedenen Veranstaltungen, vom interreligiösen Dialog, von der Debatte um das Grundeinkommen und von der Veranstaltung Kapitalismus als Religion? Für uns alle war es eine wunderbare Zeit. Vielen Dank an alle, die mit uns diskutiert haben, die uns zu weiteren Überlegungen angeregt haben, mit denen wir einfach im Gespräch waren. Die Rosa Luxemburg Stiftung wird 2015 in Stuttgart wieder dabei sein. Weiterlesen

Impressionen vom Kirchentag

Aufklärung mit Bier

Aufklärung mit Bier

Vera Rüttimann, die für die Rosa Luxemburg Stiftung auf dem Kirchentag fotografierte, hat auch sonst einige Impressionen eingefangen. Wie das nebenstehende Bild zeigt durchaus mit Sinn für Humor und ungewollte Komik, auch wenn das natürlich nicht ihr Hauptanliegen bei Kirchentagsfotos ist.

Es sind nur Randbeobachtungen, keine Dokumentation der Kirchentages. Trotzdem viel Spaß bei den Erinnerungen an inhaltlich sehr spannende Tage. Falls Sie (diesmal noch) nicht dabei waren lassen Sie sich inspirieren. Sehen wir uns 2015 in Stuttgart?

 

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Fotoimpressionen vom Stand der Christinnen und Christen in der LINKEN

StandbeobachtungenDie parteinahen Stiftung und die jeweiligen Arbeitszusammenhänge von Christinnen und Christen der Parteien waren alle in derselben Ecke der Halle untergebracht. So befand sich der Stand der Rosa Luxemburg Stiftung gleich neben dem Stand der Christinnen und Christen in der Partei DIE LINKE. Unsere Fotografin Vera Rüttimann konnte daher immer auch mal ein paar Fotos von den Begegnungen an diesem Stand machen: Weiterlesen

Fotoimpressionen vom Empfang der LINKEN

Empfang der Fraktionen DIE LINKE

Empfang der Fraktionen DIE LINKE

Der Empfang liegt ja schon einige Tage zurück, auch der Kirchentag ist vorbei. Aber mit guten Fotos ist es wie mit gutem Wein: Beide brauchen ihre Zeit. Deshalb folgen viele Fotos erst jetzt.

Die folgenden Fotos hat die Texterin und Fotografin Vera Rüttimann gemacht: Weiterlesen

Anmerkungen zur Veranstaltung “Linke im interreligiösen Dialog in Zeiten globaler Krisen”

Mathis Oberhof, der auf der Veranstaltung mitdiskutierte, hat bereits einen Bericht und kritische Anmerkungen zu unserer Veranstaltung Linke im interreligiösen Dialog in Zeiten globaler Krisen verfasst.

Gern verweise ich auf seinen Blog und den dortigen Artikel Zwischen Babylon und Pfingsten – Sprachschwierigkeiten beim Interreligiösen Dialog der Rosa-Luxemburg- Stiftung am 34. Evangelischen Kirchentag in Hamburg.

 

Wandbilder bei “Brot für die Welt”

Wandbild

Wandbild

Von Anne Stickel, einer ehemaligen Stipendiatin der RLS, bekamen wir die folgenden Fotos der auf dem Kirchentag am Stand von “Brot für die Welt” entstandenen Bilder. Anne Stickel schreibt selbst dazu:

Grundlegend sind bei “Murales Comunitarios” immer: Gemeinschaft schaffen und Solidarität entwickeln/fördern, Hoffnungsmotive entwickeln und Ideen verschiedener Menschen zu einem dann Ganzen zusammenfügen/wachsen lassen, und das ganze publik – kein privates Wohnzimmer, sondern das Gesicht nach aussen. Wenn Euch weitere Bilder, ein bisschen Film oder Text interessieren, dann geht das zum Beispiel hier: Weiterlesen

Das kann Peer Steinbrück doch nicht wirklich gesagt haben?

Peer Steinbrück auf dem Kirchentag

Peer Steinbrück auf dem Kirchentag

Als Franz Segbers in seinem Diskussionsbeitrag zum bedingungslosen Grundeinkommen das nachfolgende Zitat vorlas, ging ein ungläubiges Raunen durch die Zuhörerschaft. Aber Peer Steinbrück hat es tatsächlich gesagt. Nachzulesen ist es in DIE ZEIT 2003, Nr. 47 unter Peer Steinbrück, Etwas mehr Dynamik, bitte: Weiterlesen