Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!

europa und menschenwürde KopieSo viele Menschen wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind auf der Flucht und suchen Schutz, auch in Deutschland und Europa. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigen eine überwältigende Hilfsbereitschaft. Doch Realität ist auch: Fast täglich werden in Deutschland Unterkünfte angezündet, Flüchtlinge oder die, die ihnen beistehen, angegriffen. Während tausende Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrinken, schotten viele europäische Regierungen ihre Grenzen ab. Und vielen, denen die Einreise gelingt, steht eine monatelange Odyssee in unwürdigen Verhältnissen bevor.

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Arbeiterfotografie: Fotogalerie zum Kirchentag

Konflikt: Deckname für Kapitalverbrechen

Konflikt ist heute als verharmlosendes Synonym für Krieg gebräuchlich. Der Jugoslawien-Konflikt, der Ukraine-Konflikt und die vielen Konflikte in Afrika klingen dadurch so, als würden dort nicht täglich Verbrechen gegen die Menschlichkeit stattfinden. Als würde man sich halt mal streiten und dabei laut werden.

Doch die Fotos von solchen Konflikten zeigen die Zerstörung, das Elend und die Folgen die solche Konflikte hervorrufen.

Grundrechtekomitee: Elmau: Jeder neue Gipfel toppt den letzten Gipfel

Ein Blick zurück auf den Gipfel in Heiligendamm lässt die politisch-polizeiliche Propaganda rund um Elmau in anderem Licht erscheinen.

http://www.grundrechtekomitee.de/node/704

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat die Demonstrationen gegen die Gipfeltreffen schon häufiger beobachtend begleitet. Dieses Jahr können wir nicht vor Ort sein, möchten aber an die vielen Ungereimtheiten und Unwahrheiten erinnern, die den letzten Gipfel 2007 in Heiligendamm begleitet haben. Wer erinnert sich noch an die Konstruktion von terroristischen Vereinigungen und die Durchsuchung von Wohnungen und Büros mit 900 Polizist*innen? Wem ist noch geläufig, in welchem Maße die Polizei die Öffentlichkeit belogen hat, um vor dem Bundesverfassungsgericht recht zu bekommen? Und entgegen den jetzigen Darstellungen aus Politik und Polizei, hat das Oberverwaltungsgericht Greifswald im August 2012 in letzter Instanz geurteilt, dass das Verbot des Sternmarsches gegen den Gipfel rechtswidrig war.

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Ordensleute für den Frieden feiern 300. Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Seit genau 25 Jahren halten die “Ordensleute für den Frieden” (ein kleiner Zusammenschluss von katholischen Ordensleuten, inzwischen aber auch evangelischen Christen und Nichtchristen) regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt/Main.

Ging es 1990 noch um “Schuldenstreichung für die 3. Welt”, haben wir uns sehr schnell mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem auseinandergesetzt. Einige Wenige bereichern sich immer mehr auf Kosten von Vielen, und ständiges Wachstum bedroht unseren Planeten Erde.

Wir sind der festen Überzeugung, das der Kapitalismus mit dem christlichen Glauben unvereinbar ist.

An zwei Tagen wollen wir unsere 300. Mahnwache “feiern”.

1) Rückblick und Feier

Mittwoch, den 10. Juni 2015 von 16:00 – 20:00 Uhr

St. Katharinengemeinde Leerbachstr. 18  in Frankfurt (hinter der Alten Oper) Nach Kaffee und Kuchen Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Duchrow: “Strategie zur Überwindung des Kapitalismus” Berichte, Erfahrungen u.a. mehr

2) Ausblick und Protest

Donnerstag, den 11. Juni 2015 von 11:55 – 16:00 Uhr

Deutsche Bank, Taunusanlage, Frankfurt

  • Aufbau einer Slumhütte und eines “Tor der Gerechtigkeit”
  • Verschiedene Beiträge von befreundeten Gruppen (Pax Christi, Ökumene 2017, Occupy,…)
  • Musikalischer Protest von Diether Dehm (MdB), Michael Letz und Ernesto Schwarz

Weitere Informationen:

– Sr. Klarissa Watermann OP  Tel.: 069/74309951  Sr.Klarissa@bethanien-op.org

– Gregor Böckermann             Tel.: 06102/34531    gregorboeckermann@gmail.com

 

„ … Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern …“: Schuldenerlaß für Griechenland und STOP mit der Verarmungspolitik!

ChristInnen sehen die Geschichte nicht aus der Perspektive der Herrschenden. Weder aus der Perspektive der „Institutionen“ noch aus der Perspektive der deutschen Bundesregierung oder eines Herrn Schäuble. Wir schauen auf die Verhältnisse auch nicht aus der Perspektive der griechischen Oligarchie oder Banken: Den Armen und Schwachen ist die Gerechtigkeit Gottes zugesagt. An uns liegt es, das Recht der Armen durchzusetzen. (Ex 3,7-8)

In Griechenland erleben wir zur Zeit eine Auspressung der Armen, Arbeitslosen und Bedürftigen ohnegleichen. Es ist an der Zeit, darüber zu sprechen, welche Konsequenzen die Politik der EU, allen voran unsere Bundesregierung, den griechischen Menschen aufzwingt. Jede Hilfszahlung an Griechenland kommt bisher zu 80% den Banken und Finanzinverstoren zugute und ist zugleich stählern mit Auflagen verbunden: Rentenkürzungen, Mehrwertsteuererhöhungen, Privatisierung öffentlicher Güter oder Kürzung von Kündigungsfristen. Die Reform des Gesundheitswesens hat bereits jetzt zu einer Schließung von Krankenhäusern geführt, bis zu einem Drittel der Bevölkerung sind nicht mehr krankenversichert, die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 30% und offene und verdeckte Armut breiten sich erschreckend schnell aus. Gerade jetzt hat erneut der IWF sinkende Löhne und weitere Einschnitte in die Rechte von Arbeitnehmern gefordert. Systematisch wurden mit den Auflagen der “Troika” die sozialen Grund- und Menschenrechte außer Kraft gesetzt, wie selbst das Europäische Parlament kritisiert hat.

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FaktenCheck:HELLAS – Solidarität mit der Bevölkerung in Griechenland

FCH02-Gesamt-END-1Solidaritätszeitung will über die Entwicklung der Situtation in Griechenland aufklären. Es sind bereits zwei Ausgaben erschienen und die Dritte wird am 3. Juni erscheinen:

Aktuell spitzt sich die Lage in Griechenland neu zu: Schäuble (BRD), Juncker (EU) und Lagarde (IWF) fordern von der Athener Regierung die Verschärfung eines Austeritätskurses, der vier Jahre lang grandios scheiterte. Tatsache ist: Die von den Kreditgebern geforderten Zahlungen für Juni/Juli sind für Griechenland nicht mehr aus eigenen Mitteln finanzierbar. Das Diktat lautet: Kapitulation oder Staatspleite. Die brutale Politik von EU und IWF zielt in Wirklichkeit auf die gesamte EU-Bevölkerung: Millionen Menschen hoffen, dass sich der Neubeginn in Griechenland zu einem demokratischen und sozialen Aufbruch in ganz Europa entwickelt. Diese Hoffnung wollen Schäuble, Juncker & Lagarde ersticken. Wir halten dagegen – mit den folgenden Themen in FCH03:

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PUBLIK FORUM: Fair Trade statt Freihandel

Samstag, 6. Juni 2015 von 15.30 – 17 Uhr im Publik-Forum-Zentrum

Das Publik-Forum-Zentrum finden Sie während des Kirchentages im Kolpinghaus. Es liegt in der Stuttgarter Innenstadt.

Wo? Heusteigstr. 66, Tel. 0711/64951–0
Wie? Sie erreichen das Kolpinghaus bequem über die U-Bahn-Haltestelle Marienplatz (6 Minuten Fußweg) oder über die S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte (12 Minuten Fußweg).
Die nahe U-Bahn und Bushaltestelle Österreichischer Platz wird angefahren, befindet sich aber im Umbau (kein Lift). Der große Saal hat 380 Plätze. Es empfiehlt sich deshalb, früher zu kommen. Das Haus bietet Möglichkeiten zum Austausch. Getränke und ein Imbiss werden auch angeboten.
Der Eintritt ist frei.
Wolfgang Kessler referiert über die geheimen Pläne hinter den Freihandelsabkommen TTIP,  Ceta und Tisa sowie die möglichen Folgen für die Beschäftigten, die Umwelt und die Gesundheit. Kessler beschreibt zudem die Vision eines gerechten Welthandels als Alternative zum Freihandelskonzept.
Weitere Veranstaltungen von Publik Forum sind auf dem “Wegweiser Kirchentag” zu erfahren, der hier heruntergeladen werden kann.

Freihandel

TTIP_U-HerrmannUlrike Herrmann,

Journalistin und Publizistin hat für das Brüsseler Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine kleine Broschüre zum Thema

“Freihandel – Projekt der Mächtigen” geschrieben.

Diese kann hier heruntergeladen werden »

 

 

 

 

 

 

Die politische Obsession mit dem Freihandel lässt sich nicht verstehen, wenn man sich nur die aktuellen Verhandlungen ansieht, sondern man muss in die Geschichte zurückgehen. Die vergangenen 250 Jahre erklären, wie die Industrieländer reich wurden, warum die Entwicklungsländer arm bleiben – und wieso der Freihandel nur den reichen Ländern nützt.

Die Autorin erklärt auch, warum Industriespionage und Patentdiebstahl sowie Protektionismus die eigentlichen Triebfedern der technologischen Entwicklung der heutigen Industrienationen sind.
Ausführlicher geht die Autorin auf die Geschichte des Kapitalsmus in ihrem Buch ein: “Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“, Westend-Verlag, 2013.

 

Gesucht: Eure Ideen und Vorschläge für den Raum der Möglichkeiten

Julia Killet vom Kurt Eisner Verein für politische Bildung e.V. / Rosa Luxemburg Stiftung Regionalbüro Bayern www.bayern.rosalux.de  schreibt:

Liebe Freund*innen,
Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, bereitet das Regionalbüro Bayern der Rosa-Luxemburg-Stiftung den Internationale Gipfel der Alternativen anlässlich des G7-Gipfels im oberbayerischen Schloss Elmau vor. Die Vorbereitungen schreiten voran und wir haben ein umfassendes Programm auf die Beine gestellt. Bitte unterstützt uns und leitet den Flyer über eure Verteiler weiter. Eine englische Übersetzung des Flyers folgt in Kürze und wird dann auch auf der Website stehen. Vielleicht wollen aus euren Kreisen Leute konkret bei der Vorbereitung helfen. Dazu habe ich euch die Einladung zur letzten bundesweiten Aktionskonferenz vor dem G7 Gipfel angehangen. Unterstützer*innen werden dringend gesucht.

Außerdem beginnen wir jetzt mit einer Online-Kampagne die heiße Phase des Internationalen Gipfels der Alternativen, der am 3. und 4. Juni in München stattfinden wird. Unter dem Motto „Nachgefragt – unsere Alternativen für eine solidarische, friedliche und ökologische Welt“ wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen Alternativen suchen, gemeinsam diskutieren und nach außen tragen. Wir meinen: Die Politik der G7 betrifft nicht nur einige Wenige, sondern im  Grund jede und jeden von uns: Deshalb wollen wir auf unserer Homepage alternativgipfel.org, sowie unserer Facebook-Seite die Zuschriften mit Euren Ideen und Vorschlägen entgegennehmen, sammeln, zur Debatte stellen und bei der Konferenz in unseren “Raum der Möglichkeiten”  präsentieren. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Überlegt euch eure Alternativen, schreibt sie auf ein Bild und schickt sie uns. Wir würden uns sehr freuen.

Flyer zum Herunterladen »