Buchbesprechung: Jean Ziegler: Ändere die Welt

Hören wir auf Voltaire: „Die Freiheit ist das einzige Gut, das sich nur abnutzt, wenn man es nicht benutzt.“ Ich sage es noch einmal: Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Die allermeisten Oligarchen stammen aus Nordamerika und Europa. … Alles, was es braucht ist, die verfassungsmäßigen Waffen zu ergreifen und sie gegen die weltbeherrschende Finanzoligarchie zu richten … und schon morgen früh bricht die kannibalische Weltordnung zusammen. (Jean Ziegler: Ändere die Welt, Seite 278)

In seinem jüngsten Buch stellt uns der Schweizer Soziologe Denker vor, die ihn beeinflussten. In “Ändere die Welt” das im C. Bertelsmann Verlag 2014 in deutscher Sprache erschienen ist, erklärt Jean Ziegler, warum er fest daran glaubt, dass Vernunft sich auf Dauer durchsetzen wird und es zwar Herrschaftstechniken gibt, die das Gewissen verschütten können; aber es ist trotzdem noch vorhanden und kann freigelegt werden.

Die Waffen der Demokratie sind allerdings derzeit sehr stumpf, da die Herrschenden Techniken entwickelt haben, die dazu führen, dass die Beherrschten den Machtverhältnissen zustimmen und sogar gegen die eigenen Interessen stimmen.

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Ulrich Brand: Konflikte um demokratische sozial-ökologische Transformationen

Von Prof. Ulrich Brand habe ich seinen nachfolgenden Vortrag auf dem Forum „Der Ende des Wachstums? Aufbruch in eine solidarische grüne Moderne“ auf dem Evangelischen Kirchentag, 2. Juni 2011 in Dresden zur Veröffentlichung hier auf dem Kirchentagsblog der RLS erhalten. Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland sowie Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages. – www.univie.ac.at/intpol

Konflikte um demokratische sozial-ökologische Transformationen

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dresdner Kirchentag,

in meinem 10-minütigen Impulsreferat möchte ich mich thesenartig auf einige Aspekte konzentrieren, die mir für eine Diskussion um einen Aufbruch in eine solidarische Moderne wichtig scheinen. Weiterlesen