Ordensleute für den Frieden feiern 300. Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Seit genau 25 Jahren halten die „Ordensleute für den Frieden“ (ein kleiner Zusammenschluss von katholischen Ordensleuten, inzwischen aber auch evangelischen Christen und Nichtchristen) regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt/Main.

Ging es 1990 noch um „Schuldenstreichung für die 3. Welt“, haben wir uns sehr schnell mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem auseinandergesetzt. Einige Wenige bereichern sich immer mehr auf Kosten von Vielen, und ständiges Wachstum bedroht unseren Planeten Erde.

Wir sind der festen Überzeugung, das der Kapitalismus mit dem christlichen Glauben unvereinbar ist.

An zwei Tagen wollen wir unsere 300. Mahnwache „feiern“.

1) Rückblick und Feier

Mittwoch, den 10. Juni 2015 von 16:00 – 20:00 Uhr

St. Katharinengemeinde Leerbachstr. 18  in Frankfurt (hinter der Alten Oper) Nach Kaffee und Kuchen Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Duchrow: „Strategie zur Überwindung des Kapitalismus“ Berichte, Erfahrungen u.a. mehr

2) Ausblick und Protest

Donnerstag, den 11. Juni 2015 von 11:55 – 16:00 Uhr

Deutsche Bank, Taunusanlage, Frankfurt

  • Aufbau einer Slumhütte und eines „Tor der Gerechtigkeit“
  • Verschiedene Beiträge von befreundeten Gruppen (Pax Christi, Ökumene 2017, Occupy,…)
  • Musikalischer Protest von Diether Dehm (MdB), Michael Letz und Ernesto Schwarz

Weitere Informationen:

– Sr. Klarissa Watermann OP  Tel.: 069/74309951  Sr.Klarissa@bethanien-op.org

– Gregor Böckermann             Tel.: 06102/34531    gregorboeckermann@gmail.com

 

Krieg beginnt in Stuttgart: AFRICOM und EUCOM schließen!

Aufruf

Deutschland soll dem Frieden dienen. So steht es in der Präambel des Grundgesetzes. Doch von Stuttgart geht Krieg aus. In Stuttgart befinden sich zwei der sechs US-Kommandozentralen: Das AFRICOM und das EUCOM.

Das AFRICOM in Stuttgart-Möhringen steuert alle militärischen Einsätze der USA in Afrika. Hier werden die Todeslisten für den Einsatz von Kampfdrohnen erstellt.

Das EUCOM in Stuttgart-Vaihingen befehligt die US-Atomwaffen in Europa. Außerdem koordinierte es zum Beispiel die Angriffe gegen den Irak, Serbien und Libyen und das Kriegsmanöver „Rapid Trident“ in der Ukraine.

Damit Deutschland seiner Verantwortung für den Frieden gerecht wird, fordern wir im Rahmen des evangelischen Kirchentags in Stuttgart ein klares Bekenntnis der Kirchen, der Zivilgesellschaft und der politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund für:

  • ein Ende des völkerrechtswidrigen Einsatzes von Kampfdrohnen,
  • den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa und
  • die Schließung der US-Kommandozentralen AFRICOM und EUCOM.

Um diesen Forderungen öffentlich Nachdruck zu verleihen, rufen wir während des Kirchentages in Stuttgart zu einer Menschenkette für den Frieden auf.

Ablauf & Route der Menschenkette am Samstag, den 6. Juni 2015

Beginn: Zentrum Frieden, Friedenskirche

Ende: Mahnmal auf dem Stauffenbergplatz

10:45 Uhr: Treffen der OrdnerInnen

11.00 Uhr: Aufbau der Menschenkette von folgenden Sammelpunkten aus: Friedenskirche, Planetarium, Schauspielhaus, Charlottenplatz, Stauffenbergplatz

5 vor 12 Uhr: Die Menschenkette wird geschlossen

12.15 Uhr: Auflösung der Kette

Komponist und Sänger Konstantin Wecker will mit Friedensaktivisten AFRICOM schliessen

Aus einer Pressemitteilung vom 8. Mai:

Stuttgart-Möhringen. Mit einem Ortbesuch vor den Toren der US-Kommandozentrale AFRICOM in Stuttgart-Möhringen hat der Liedermacher und überzeugte Pazifist Konstantin Wecker heute verschiedene Friedensaktionen anlässlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Stuttgart (3.-7. Juni 2015) angekündigt.

„Wir wollen diese Kommandozentrale, von der aus der weltweite US-Drohnenkrieg mitkoordiniert wird, schließen. Das, was hier passiert, ist völkerrechtswidrig und verstößt gegen das Grundgesetz. Deshalb werden wir im Juni hier demonstrieren“, so Wecker. Gemeinsam mit der Organisation Gesellschaft Kultur des Friedens wird der Liedermacher am 6. Juni 2015, um 17 Uhr, eine Kundgebung vor dem US-AFRICOM veranstalten und danach zu einer Konzertlesung zusammen mit der Theologin Margot Kässmann in die nahe gelegene Martinskirche in Möhringen um 20 Uhr unter dem Motto „Entrüstet Euch – für ein Menschenrecht auf Frieden“ einladen.

Dies sei ein Angebot an alle KirchentagsteilnehmerInnen, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), Henning Zierock. „Es kann uns nicht egal sein, was hier vor unserer Haustüre passiert, deshalb organisieren wir unter der Forderung „von Stuttgart muss Friedens ausgehen“ diese Friedensaktion während des Kirchentages. Diese tödlichen Drohneneinsätze müssen gestoppt werden. Wir wollen AFRICOM aber nicht nur schließen, sondern in ein internationales Friedenszentrum umwidmen, das sich um friedliche Konfliktlösungen bemüht und Menschen aus aller Welt dafür zusammenbringt“, so Zierock.

Weitere Termine der Friedensgruppen anlässlich des Kirchentages sind unter anderem eine zentrale Menschenkette für den Frieden „Krieg beginnt in Stuttgart. AFRICOM und EUCOM schließen“ am 6.Juni von 11 Uhr bis 12 Uhr in der Stuttgarter Innenstadt, sowie eine Friedens-Kundgebung um 16 Uhr am Stauffenbergplatz in Stuttgart.

Gesucht: Eure Ideen und Vorschläge für den Raum der Möglichkeiten

Julia Killet vom Kurt Eisner Verein für politische Bildung e.V. / Rosa Luxemburg Stiftung Regionalbüro Bayern www.bayern.rosalux.de  schreibt:

Liebe Freund*innen,
Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, bereitet das Regionalbüro Bayern der Rosa-Luxemburg-Stiftung den Internationale Gipfel der Alternativen anlässlich des G7-Gipfels im oberbayerischen Schloss Elmau vor. Die Vorbereitungen schreiten voran und wir haben ein umfassendes Programm auf die Beine gestellt. Bitte unterstützt uns und leitet den Flyer über eure Verteiler weiter. Eine englische Übersetzung des Flyers folgt in Kürze und wird dann auch auf der Website stehen. Vielleicht wollen aus euren Kreisen Leute konkret bei der Vorbereitung helfen. Dazu habe ich euch die Einladung zur letzten bundesweiten Aktionskonferenz vor dem G7 Gipfel angehangen. Unterstützer*innen werden dringend gesucht.

Außerdem beginnen wir jetzt mit einer Online-Kampagne die heiße Phase des Internationalen Gipfels der Alternativen, der am 3. und 4. Juni in München stattfinden wird. Unter dem Motto „Nachgefragt – unsere Alternativen für eine solidarische, friedliche und ökologische Welt“ wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen Alternativen suchen, gemeinsam diskutieren und nach außen tragen. Wir meinen: Die Politik der G7 betrifft nicht nur einige Wenige, sondern im  Grund jede und jeden von uns: Deshalb wollen wir auf unserer Homepage alternativgipfel.org, sowie unserer Facebook-Seite die Zuschriften mit Euren Ideen und Vorschlägen entgegennehmen, sammeln, zur Debatte stellen und bei der Konferenz in unseren „Raum der Möglichkeiten“  präsentieren. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Überlegt euch eure Alternativen, schreibt sie auf ein Bild und schickt sie uns. Wir würden uns sehr freuen.

Flyer zum Herunterladen »

Kein Ausverkauf unserer Infrastruktur an Versicherungen und Banken!

Video zu PPP von weed e.V.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereitet gerade im großen Stil die Privatisierung unserer Daseinsvorsorge vor. Lebensversicherer und private Rentenversicherungen sollen sich in Ausbau und Betrieb unserer Infrastrukturen einkaufen können: Straßen, Schulen, IT- und Energienetze oder Wasserwerke sollen als Anlageobjekt dienen. Ein sogenannter Expertenrat, u.a. bestehend aus Vorständen der Deutschen Bank, der Allianz und von ERGO erarbeitet dazu weitreichende Vorschläge – geheim und über unsere Köpfe hinweg. Diese Pläne müssen sofort gestoppt werden!

Hier können Sie unterschreiben »

Flashmob für Gerechtigkeit

Flashmob

Irgendwann, irgendwie landete ein kleiner Flyer an unserem Stand: Ihr Reiseplan für einen anderen Kirchentag München 2010. Reisebegleiter sind viel und vielfältige Organisationen von attac über Brot für die Welt bis zur Katholischen Arbeitnehmerbewegung. Die Reise beginnt vor 2000 Jahren mit dem Wort von Jesus: Weiterlesen